Radverkehr

Der Beschluss des VEP hat eine Grundlage geschaffen, den Radverkehr in Saarbrücken intensiv zu fördern. Neben einer starken Lobby für dieses Thema ist vor allem auch eine ausreichende Infrastruktur notwendig. Seit 2016 hat die Landeshauptstadt Saarbrücken einiges im Bereich Radverkehr realisiert – sowohl für den ruhenden als auch den fließenden Radverkehr.

Radverkehr

Radfahrer auf rot markiertem Radweg (Foto: Axel Bueckert/shutterstock) - shutterstock

Radfahrer auf rot markiertem Radweg (Foto: Axel Bueckert/shutterstock) - shutterstock

Radfahrer auf rot markiertem Radweg (Foto: Axel Bueckert/shutterstock) - shutterstock

Ein sicheres und attraktives Radverkehrsnetz ist eine Grundvoraussetzung für eine häufigere Nutzung des Fahrrads als Verkehrsmittel. Es sollte den unterschiedlichen Ziel- und Altersgruppen (Kinder bis Senioren) sowie Wegezwecken (zum Beispiel Alltags- und Freizeitverkehr) gerecht werden.

Das Saarbrücker Radverkehrs-Zielnetz, das die Stadtverwaltung zusammen mit dem ADFC Saarbrücken erarbeitet hat, ist bereits engmaschig, hierarchisch abgestuft und besitzt eine hohe Verbindungs- und Erschließungswirkung.

Probleme entstehen durch natürliche (Saar, Topografie) oder verkehrsbedingte Barrieren (Schienenstrecken, Hauptverkehrsstraßen, Autobahnen) sowie durch siedlungsstrukturelle Gegebenheiten (etwa Netzlücken am nördlichen Leinpfad/Saarstahl).

Das Radverkehrs-Zielnetz ist die Grundlage für die weitere Radverkehrsplanung der Landeshauptstadt Saarbrücken und enthält durch seine Netzhierarchisierung eine Orientierung zu Prioritäten in der Umsetzung der Infrastruktur. Ziel ist es, die einzelnen Routen des Zielnetzes mit einer für Radfahrer sicheren und komfortablen Radinfrastruktur auszustatten.

Radkomfortverbindungen (hohe Priorität)

Stadtgrenzen überschreitende und innerstädtische Radkomfortrouten, wie zum Beispiel die Leinpfade entlang der Saar, stellen aufgrund der eigenen Trassenführung eine Sonderkategorie im Radverkehrsnetz dar.

Radhauptverbindungen (hohe Priorität)

Die Radhauptverbindungen sind von gesamtstädtischer und stadtteilverbindender Bedeutung, da sie die Stadtteile untereinander und mit dem Stadtzentrum verbinden. Sie stellen zudem Verbindungen in die Umlandkommunen her.

Radverbindungen (mittlere Priorität)

Auf Stadtteil- und Quartiersebene sind vor allem die Radverbindungen wichtig. Hier haben sie überwiegend eine Erschließungsfunktion im Sinne von "Hauptsammelverbindungen" zu erfüllen. Sie verdichten das Radwegenetz und machen es engmaschiger.

Radanbindungen (niedrige Priorität)

Radanbindungen ergänzen das Radroutennetz im Nahbereich zwischen den oben genannten Routenkategorien. Sie besitzen eine untergeordnete Erschließungs- und teils Verbindungsfunktion.

Wilhelm-Heinrich-Brücke

Wilhelm-Heinrich-Brücke - LHS

Wilhelm-Heinrich-Brücke - LHS

Wilhelm-Heinrich-Brücke - LHS

Fahrradwege

In den letzten Jahren hat die Landeshauptstadt an vielerlei Stellen im Stadtgebiet Lücken im bestehenden Radverkehrsnetz geschlossen.

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VEP: Zielnetz Radverkehr 2030
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