QuattroPole Musikpreis 2026

Die 4. Ausgabe des Musikpreises ist geplant!
Sie wird am 8. April 2026 im Arsenal Jean-Marie Rausch in Metz stattfinden.

Der QuattroPole Musikpreis wird an Musikschaffende verliehen, die innovative digitale Techniken in ihrer Kunst nutzen.

 

QuattroPole Musikpreis 2026 - QuattroPole

QuattroPole Musikpreis 2026 - QuattroPole

QuattroPole Musikpreis 2026 - QuattroPole

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Eintritt frei, Reservierung erfordelich

 

DIE FINALIST:INNEN

THE NIGHT FM (YILIANA PAOLINI) - LUXEMBURG

The Night FM -  Whispers from the Glitch.exe, Beauty et Tremors

Yliana Paolini (The Night FM) ist Komponistin sowie Klang- und visuelle Künstlerin mit Sitz in Luxemburg, venezolanischer und italienischer Herkunft. Ihre Arbeit verbindet bearbeitete elektronische Klänge, Synthesizer und traditionelle Instrumente mit immersiven visuellen Elementen. Sie schafft erfahrbare Werke, die Erinnerung, Zerbrechlichkeit und innere Transformation erforschen.

Ihre Praxis behandelt häufig Themen wie Dualität, Schatten und Integration.

https://www.thenightfm.com/

STEFANIA BECHEANU - METZ

Stefania Becheanu - Rencontrer l'ours

Klangkünstlerin, Performerin und interdisziplinäre Komponistin, Stefania Becheanu reicht ihr Projekt „Rencontrer l’ours“ für den Musikpreis ein.

Als musikalisches und performatives Werk erforscht „Rencontrer l’ours“ Angst und Gemeinschaftsbindung, inspiriert von rumänischen Ritualen. Musik und Gestik verschmelzen in ihrem Projekt zu einer hypnotischen und introspektiven Erfahrung.

https://www.stefaniabecheanu.com/

MARIA TERESA TRECCOZZI - SAARBRÜCKEN

Maria Teresa Treccozzi - HörbarZelt II

Maria Teresa Treccozzi ist Komponistin, Pianistin und Sounddesignerin. In Italien diplomiert, arbeitet sie mit Klang, Stimme, Elektronik und Alltagsobjekten, um immersive Hörerlebnisse zu schaffen, die musikalische, visuelle und theatrale Elemente verbinden. Ihre Werke wurden international aufgeführt, unter anderem bei den Darmstädter Ferienkursen, der Fundación BBVA in Bilbao und beim Festival Impuls in Graz, dem Festival 5 Giornate in Mailand sowie an Institutionen wie der Harvard University und der Universidad de Chile. Ihr Projekt HörbarZelt öffnet einen intimen Klangraum und erforscht Identität, weibliche Perspektiven und kulturelle Vielfalt.

https://www.mariateresatreccozzi.com/

BERND THEWES - TRIER

Bernd Thewes - CODE Figur auf Landschaft (Travestie

CODE Figur auf Landschaft (Travestie) von Bernd Thewes ist ein Flöten-Solo-Stück in erweiterter Spieltechnik und 5-kanaliger Klangprojektion, das dem Flötisten Dietmar Wiesner gewidmet ist, der das Stück auch beim Finalistenkonzert der QuattroPole 2026 interpretieren wird.

Das Ungewöhnliche der Komposition ist, dass der virtuose Flöten-Part über 5 Lautsprecher von einer Klanglandschaft umgeben wird, die aus akustischen Nah-Aufnahmen der gleichen, nicht weiter elektronisch verfremdeten, jedoch anders zusammengesetzten Vielfalt an Flötenklängen besteht wie sie im Solo-Part verwendet werden.

Das fordert den Komponisten, den Interpreten und das Publikum in ihrer Hörerwartung gleichermaßen heraus, das live Gespielte als „Figur auf Landschaft“ zu verarbeiten, um das Gefühl einer sozusagen chaotischen Situation wahrnehmungspsychologisch zu bewältigen.

 

https://www.bernd-thewes.net/

Musikkoordinatoren der Ausgabe 2026

Marc Hauser Leiter für die Programmierung zeitgenössischer Musik - Les Rotondes - Luxemburg
Patrick Perrin Programmleiter für aktuelle Musik - Cité musicale-Metz
Daniel Osorio Leiter des Evimus Festivals
Oded Geizhals Komponist und Perkussionist

 

Die Jury der Ausgabe 2026

In Luxemburg

  • Cathy Krier – Pianistin und Dozentin am Konservatorium der Stadt Luxemburg
  • Catherine Kontz – Komponistin und ehemalige Finalistin des Musikpreises (2019 und 2021)

In Metz

  • Aurore Gruel - Tanzerin und Choregrafin, Cie OSMOSE
  • Gilles Sornette - Komponist und Musiker, Cie Hörspiel - ehemaliger Finalist des Musikpreises (2023)

In Saarbrücken

  • Stefan Zintel – Komponist und Professor an der Hochschule der Bildenden Künste Saar
  • Jürgen Martin – Elektronisches Studio der Hochschule für Musik Saar

In Trier

  • Dr. Anne-May KrügerStudiengangsleitung des MA in Spezialisierter Musikalischer Performance Music and Research Hochschule für Musik Basel 
  • Wouter Padberg – Pianist und Erster Kapellmeister am Theater Trier