QuattroPole Musikpreis 2026
DIE FINALIST:INNEN
THE NIGHT FM (YILIANA PAOLINI) - LUXEMBURG
The Night FM - Whispers from the Glitch.exe, Beauty et Tremors
Yliana Paolini (The Night FM) ist Komponistin sowie Klang- und visuelle Künstlerin mit Sitz in Luxemburg, venezolanischer und italienischer Herkunft. Ihre Arbeit verbindet bearbeitete elektronische Klänge, Synthesizer und traditionelle Instrumente mit immersiven visuellen Elementen. Sie schafft erfahrbare Werke, die Erinnerung, Zerbrechlichkeit und innere Transformation erforschen.
Ihre Praxis behandelt häufig Themen wie Dualität, Schatten und Integration.
STEFANIA BECHEANU - METZ
Stefania Becheanu - Rencontrer l'ours
Klangkünstlerin, Performerin und interdisziplinäre Komponistin, Stefania Becheanu reicht ihr Projekt „Rencontrer l’ours“ für den Musikpreis ein.
Als musikalisches und performatives Werk erforscht „Rencontrer l’ours“ Angst und Gemeinschaftsbindung, inspiriert von rumänischen Ritualen. Musik und Gestik verschmelzen in ihrem Projekt zu einer hypnotischen und introspektiven Erfahrung.
MARIA TERESA TRECCOZZI - SAARBRÜCKEN
Maria Teresa Treccozzi - HörbarZelt II
Maria Teresa Treccozzi ist Komponistin, Pianistin und Sounddesignerin. In Italien diplomiert, arbeitet sie mit Klang, Stimme, Elektronik und Alltagsobjekten, um immersive Hörerlebnisse zu schaffen, die musikalische, visuelle und theatrale Elemente verbinden. Ihre Werke wurden international aufgeführt, unter anderem bei den Darmstädter Ferienkursen, der Fundación BBVA in Bilbao und beim Festival Impuls in Graz, dem Festival 5 Giornate in Mailand sowie an Institutionen wie der Harvard University und der Universidad de Chile. Ihr Projekt HörbarZelt öffnet einen intimen Klangraum und erforscht Identität, weibliche Perspektiven und kulturelle Vielfalt.
BERND THEWES - TRIER
Bernd Thewes - WUNSCHMASCHINE
In WUNSCHMASCHINE werden vielerlei Schlaginstrumente, Fundstücke und selbstgebaute Klangobjekte als Bühnen-Environment installiert. Dazu gehört auch eine Multi-Channel-Audio-Zuspielung von im Computer prozessierten und neu zusammengesetzten Samples verschiedenster Herkunft, wiedergegeben über Lautsprecher, die in das instrumentale Spielfeld integriert sind.
Dem Schlagzeug-Solisten fällt die Rolle zu, diesen poetischen Hör-Ort mit klang-rhythmischen Gesten musikalischen Begehrens zu überzeichnen.
Musikkoordinatoren der Ausgabe 2026
| Marc Hauser | Leiter für die Programmierung zeitgenössischer Musik - Les Rotondes - Luxemburg |
| Patrick Perrin | Programmleiter für aktuelle Musik - Cité musicale-Metz |
| Daniel Osorio | Leiter des Evimus Festivals |
| Oded Geizhals | Komponist und Perkussionist |
Die Jury der Ausgabe 2026
In Luxemburg
- Cathy Krier – Pianistin und Dozentin am Konservatorium der Stadt Luxemburg
- Catherine Kontz – Komponistin und ehemalige Finalistin des Musikpreises (2019 und 2021)
In Metz
- Aurore Gruel - Tanzerin und Choregrafin, Cie OSMOSE
- Gilles Sornette - Komponist und Musiker, Cie Hörspiel - ehemaliger Finalist des Musikpreises (2023)
In Saarbrücken
- Stefan Zintel – Komponist und Professor an der Hochschule der Bildenden Künste Saar
- Jürgen Martin – Elektronisches Studio der Hochschule für Musik Saar
In Trier
- Dr. Anne-May Krüger – Studiengangsleitung des MA in Spezialisierter Musikalischer Performance Music and Research - Hochschule für Musik Basel
- Wouter Padberg – Pianist und Erster Kapellmeister am Theater Trier











