Dienstag, 14. Juli 2026

Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept: Workshop für Industrie und Gewerbetreibende

Im Rahmen der Erstellung des Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepts (HSVK) lädt die Landeshauptstadt Saarbrücken am Mittwoch, 29. Juli, Interessierte aus der Industrie und Gewerbetreibende zu einem Workshop beim städtischen Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetrieb (ZKE) ein.

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Workshop - Shutterstock/nutawut

Workshop - Shutterstock/nutawut

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Die Veranstaltung findet von 9 bis 11 Uhr im großen Besprechungsraum (Raum 3.41) des ZKE-Verwaltungsgebäudes in der Straße „Gaschhübel“ 1 statt. Eine Anmeldung unter www.saarbruecken.de/starkregenkonzept ist bis Freitag, 24. Juli, erforderlich.

Erfahrungen teilen und Ideen einbringen

Oberbürgermeister Uwe Conradt: „Zur Vorbereitung des Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepts finden ab September in allen Saarbrücker Stadtbezirken Workshops für Bürgerinnen und Bürger statt. Da Starkregen uns alle betrifft, sind für ein ganzheitliches Konzept auch die Perspektiven und Bedürfnisse von Gewerbe und Industrie in Saarbrücken wichtig. Besonders die persönlichen Erfahrungen aus den letzten Starkregenereignissen und Verbesserungsvorschläge sind für die Erstellung des Konzepts wertvoll und willkommen. Denn nur Ideen und Hinweise, die uns erreichen, können letztendlich berücksichtigt werden. Wir freuen uns deshalb auf rege Teilnahme und einen konstruktiven Austausch.“

Gewerbe- und Industriestandort Saarbrücken im Fokus

In das Konzept sollen Maßnahmenvorschläge baulicher und organisatorischer Natur einfließen, die im Laufe der Konzepterstellung konkretisiert und priorisiert werden. Um eine bestmögliche Aufstellung zu erhalten, sollen neben den Ideen des mit der Konzepterstellung beauftragten Ingenieurbüros auch die Blickwinkel und Interessen des Gewerbe- und Industriestandorts Saarbrücken berücksichtigt werden.

Der Workshop dient dazu, gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern von Gewerbe und Industrie Gefahrenpotenziale zu erkennen, zu analysieren und entsprechende Schutzmaßnahmen sowie eine mögliche Anpassung der Infrastruktur in der Landeshauptstadt planen und umsetzen zu können. Ziel ist es, Schäden im industriellen, öffentlichen und privaten Umfeld nachhaltig zu reduzieren.

Ablauf der Veranstaltung am 29. Juli

Vertreterinnen und Vertreter des mit der Konzepterstellung beauftragten Büros eepi GmbH stellen sich vor und erläutern ihre jeweilige Mitarbeit am Konzept. Im Rahmen einer Präsentation der eepi GmbH erhalten die Anwesenden einen Einblick in das Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept.

Anschließend besteht die Gelegenheit, Fragen und Ideen einzubringen. Eingebrachte Vorschläge werden vom beteiligten Ingenieurbüro aufgegriffen, einer Kosten-Nutzen-Analyse unterzogen und daraufhin geprüft, ob sie umsetzbar sind und sich in das Vorsorgekonzept einbeziehen lassen.

Zusammenarbeit mit Ingenieurbüro und Förderung durch Land

Bei der Erstellung des Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepts arbeitet die Landeshauptstadt Saarbrücken mit dem Ingenieurbüro eepi GmbH zusammen. Im Vorfeld erhielt sie bereits Unterstützung durch das Internationale Betreuungszentrum für Hochwasserpartnerschaften. Das saarländische Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz trägt 90 Prozent der Kosten für das Konzept.

Weitere Informationen gibt es online auf der Webseite zum Starkregenkonzept.