Nominierungen Treatment Development Preis 2025


Für den neu ins Leben gerufenen „Max Ophüls Preis: Treatment Development – ZDF/Das kleine Fernsehspiel“, eine Kooperation zwischen dem Filmfestival Max Ophüls Preis (20.–26. Januar 2025) und ZDF/Das kleine Fernsehspiel, wurden fünf Treatment-Ideen für einen langen Debütspielfilm nominiert. Die beteiligten Regisseur:innen werden während der Festivalwoche nach Saarbrücken eingeladen. Dort führen sie finale Auswahlgespräche über ihr vorgeschlagenes Projekt mit Loren Müller und Jakob Zimmermann aus der Redaktion von ZDF/Das kleine Fernsehspiel, die anschließend den/die Preisträger:in auswählen. Die Auszeichnung, ein Treatment-Entwicklungsvertrag in Höhe von 10.000 Euro mit der ZDF-Redaktion wird im Rahmen der Preisverleihung am Samstag, den 25. Januar um 19:00 Uhr im E-Werk Saarbrücken vergeben.

Aus den bis Ende November 2024 eingereichten Stoff-Ideen für Spiel- und Dokumentarfilme wurden fünf ausgewählt. Diese Vorauswahl trafen die künstlerische Leiterin Svenja Böttger, die Regisseurin und Drehbuchautorin Süheyla Schwenk (Gewinnerin des Preises der Ökumenischen Jury 2020 für JIYAN) sowie Loren Müller, Redakteurin von ZDF/Das kleine  Fernsehspiel. Während der Festivalwoche werden Loren Müller und ihr Redakteurskollege Jakob Zimmermann das Gewinnerprojekt auswählen.


DIE NOMINIERTEN

Nominierungen Treatment Development Preis 2025

Tim Rudle

Tim Rudle

Tim Rudle

Raoul Bruck (mit Lorenz Uhl)

Treatment-Idee: SUPERORGANISMUS (Spielfilm)

Lorenz Uhl studierte Drehbuch an der Filmakademie Wien und der Hamburg Media School. Nach seiner Zeit als Regisseur mehrerer preisgekrönter Kurzfilme in Wien, Paris und Hamburg konzentriert er sich inzwischen ganz auf das Schreiben. Derzeit arbeitet er gemeinsam mit der Regisseurin Jasmin Baumgartner an seinem ersten Langfilm.

Raoul Bruck, 1991 in Wien geboren, ist Filmschaffender. Nach Tätigkeiten als Casting Director und Assistent für Eva Roth (u.a. für Filme von Ulrich Seidl, Josef Hader und Veronika Franz) arbeitet er seit 2017 als Regieassistent und AD im deutschsprachigen Raum und international, etwa für Margarethe von Trotta, Jessica Hausner, David Schalko und Evi Romen. Zudem ist er Regisseur und Autor von Musikvideos, Werbungen und Kurzfilmen. Beim Filmfestival Max Ophüls Preis war er 2024 mit SÖDER (Wettbewerb Mittellanger Film) vertreten.

 


 

Nominierungen Treatment Development Preis 2025

Daniel Hill

Daniel Hill

Daniel Hill

Paul Ertl

Treatment-Idee: DIE GEISTER, DIE ICH RIEF (oder: BE CAREFUL WHAT YOU WISH FOR) (Geisterfilm)

Paul Ertl studierte Medien- und Filmwissenschaft in Wien und Berlin und sammelte währenddessen erste Erfahrungen in der Filmproduktion. Anschließend war er über ein Jahrzehnt beim österreichischen Verleih Filmladen tätig, zuletzt als Leiter der Presseabteilung. Sein erster Film DER RISS (2022), wurde auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt, darunter beim Filmfestival Max Ophüls Preis 2023 (Wettbewerb Mittellanger Film), und erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den First Steps Award. Paul lebt und arbeitet in Wien.


 

Nominierungen Treatment Development Preis 2025

Oliver Dietze/ffmop

Oliver Dietze/ffmop

Oliver Dietze/ffmop

Simon Schneider

Treatment-Idee: DER STOLZ EINER MUTTER (AT) (Satire / psychologischer Thriller)

Simon Schneider, 1996 in Bad Neustadt an der Saale geboren und in Erfurt aufgewachsen, ist Regisseur und Autor. Nach seiner Teilnahme am TP2 Talentpool 2016 arbeitete er bis 2022 als Moderator, Realisator und Autor beim KiKA von ARD und ZDF. Von 2017 bis 2021 studierte er Filmregie an der IFS Köln - sein Abschlussfilm ZEITPUNKT X gewann 2022 den Publikumspreis im Wettbewerb Kurzfilm beim Filmfestival Max Ophüls Preis. Seit 2023 absolviert er ein Masterstudium am AFI Conservatory in Los Angeles und ist ab 2024 als Praktikant im Bereich Entwicklung bei Square Peg (Ari Aster, Lars Knudsen) tätig. Schneiders Arbeiten liefen weltweit auf Festivals und wurden u.a. bei MDR, WDR, ARTE, in der ARD Mediathek sowie auf Disney+ gezeigt.

 


 

Nominierungen Treatment Development Preis 2025

autumnsongproduction

autumnsongproduction

autumnsongproduction

Su-Jin Song

Treatment-Idee: CACAO, DER TOD UND ICH (Coming-Of-Age Drama mit Comedy Elementen)

Su-Jin Song ist Autorin, Regisseurin und Produzentin, geboren und aufgewachsen in Deutschland. Als Deutsch-Koreanerin versteht sie sich als Vertreterin der neuen Generation (post)migrantischer Filmschaffenden. Sie studierte Creative Producing an der IFS Köln und Game Development and Research am Cologne Game Lab/TH Köln. Nach Stationen als Producerin internationaler Produktionen und in der koreanischen Filmindustrie gründete sie autumn song production, ein Studio mit Fokus auf (post)migrantische Geschichten und europäisch-asiatische Koproduktionen. Ihre Werke wurden auf Filmfestivals wie der Berlinale, Sitges und Palm Springs gezeigt und ausgezeichnet. Su-Jin Song war für den Deutschen Kurzfilmpreis nominiert, wurde mit dem Wim Wenders Stipendium ausgezeichnet und ist Alumna des Robert Bosch Prize, des Rotterdam Producers Labs und des EAVE Ties That Bind Programms. Neben ihrer Filmarbeit lehrt sie Games Studies und forscht zu Migration, Gender, Identität und Mental Health am Cologne Game Lab. Ihr Film INSOMNIA lief beim Filmfestival Max Ophüls Preis 2024 im Wettbewerb Kurzfilm.

 


 

Nominierungen Treatment Development Preis 2025

Copyright: Felix Kayser

Copyright: Felix Kayser

Copyright: Felix Kayser

Lili Zahavi (mit Co-Autorin Kristina Mareike Almedom)

Treatment-Idee: VOM MEER BIS NACH PRAG UND SIE KANNTE IHREN NAMEN NICHT (AT) (Eine 90-minütige Decodierung)

Lili Zahavi, Filmemacherin mit Wurzeln in Israel und der DDR, wuchs nach der Wende in Berlin auf und studiert Filmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Ihre Filme liefen auf renommierten Festivals, darunter ME MYSELF ANDI (Filmfestival Max Ophüls Preis 2022, Wettbewerb Mittellanger Film). Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin, Regisseurin und Autorin, u.a. für die Serie DRUCK, engagiert sie sich seit Schulzeiten für soziale und politische Projekte, insbesondere gegen Rassismus und Antisemitismus. Als ELES-Stipendiatin lebt und arbeitet sie in Berlin und ist auch als Trialogpatin aktiv. In ihrer Freizeit spielt sie Backgammon und verbringt Zeit mit ihrem Hund.


 

Nominierungen Treatment Development Preis 2025

Jan Ernsting

Jan Ernsting

Jan Ernsting

Kristina Mareike Almedom, Autorin, Krankenschwester, Schlagzeugerin und Mutter aus Berlin-Moabit, schreibt seit ihrer Kindheit: Gedichte und Lieder, um zu leben, Drehbücher, um das Leben zu verstehen. Nach ihrem Studium an der Filmuniversität Babelsberg, das sie 2022 mit einem Master in Drehbuch und Dramaturgie abschloss, realisierte sie diverse Filme als Autorin und Regisseurin. Sie entwickelt originäre Stoffe in verschiedenen Genres und arbeitet im Team an Projekten wie der Serie DRUCK.