Interreligiöser Dialog
Willkommen im "Room of One"!
Room of One Zelt - Behr Design
Room of One Zelt - Behr Design
Room of One Zelt - Behr Design
Religionen kennenlernen, miteinander reden
Der Room of One des Interreligiösen Dialogs bildet vom 25. September bis 1. Oktober 2026 einen Begegnungsraum der religiösen und kulturellen Vielfalt in Saarbrücken. Religionsgemeinschaften und Kirchen laden dazu ein, sie kennenzulernen in dem, was sie trennt und verbindet in ihren Glaubensvorstellungen und Traditionen. Das Projekt findet im Rahmen der Interkulturellen Woche statt.
Musik, Tanz, Dialog
Darüber hinaus rücken kulturelle Ausdrucksformen in den Fokus: Tanz, Musik und kulinarische Genüsse werden Teil des Dialogs. Workshopformate laden zum Mitmachen ein und schaffen Raum für Begegnung auf Augenhöhe – jenseits von Vorurteilen und Berührungsängsten, mit Platz für Fragen, Zuhören und gegenseitiges Verständnis. Vormittags findet ein Schulklassenprogramm statt (bereits ausgebucht).
Das Zelt im Mittelpunkt
Der Garten und die Räume des Evangelischen Gemeindezentrums St. Johann (Evangelisch-Kirch-Straße) werden sieben Tage lang zum Ort der interreligiösen Begegnung. Den Mittelpunkt bildet ein Wüstenzelt im Kirchgarten. Dort finden Teezeiten und Andachten statt, dort kann man sich treffen und unterhalten. Workshops, Konzerte und Vorträge finden teilweise im Zelt, teilweise in den Räumen des Gemeindezentrums statt.
Das Programm
Marokkanischer Minzentee - Simone Tse (LHS)
Marokkanischer Minzentee - Simone Tse (LHS)
Marokkanischer Minzentee - Simone Tse (LHS)
Tea Time im Room of One
Kommen Sie vorbei, wann es passt: Im gemeinsamen Zelt gibt es von 27. September bis 1. Oktober zwischen 12 und 14 Uhr Tee und mit Sicherheit jemanden zum Reden. Ganz ohne Anmeldung, ohne festes Programm. Offen für alle und kostenlos, unabhängig davon, ob Sie religiös sind oder nicht.
Room of One Wüstenzelt - KEB
Room of One Wüstenzelt - KEB
Room of One Wüstenzelt - KEB
30 minutes for One
Jeweils zwei Religionsgemeinschaften aus Saarbrücken gestalten vom 27. September bis 1. Oktober gemeinsam eine kurze Andacht am Abend – nicht verschmolzen, sondern nebeneinander, jede in ihrer eigenen Form. Offen für alle – mit oder ohne religiöse Bindung.
Alle Veranstaltungen
Veranstalter
Das Projekt „Room of One“ des Interreligiösen Dialogs Saarbrücken wird in Trägerschaft der Katholischen Erwachsenenbildung Saarbrücken durchgeführt. Es wird gefördert von der Partnerschaft für Demokratie Saarbrücken im Bundesprogramm „Demokratie leben!“.


Die Mitglieder
Interreligiöser Dialog Saarbrücken 2024 - Ökumenischer Vorbereitungsausschuss
Interreligiöser Dialog Saarbrücken 2024 - Ökumenischer Vorbereitungsausschuss
Interreligiöser Dialog Saarbrücken 2024 - Ökumenischer Vorbereitungsausschuss
Im Interreligiösen Dialog sind zurzeit als stimmberechtigte Mitglieder vertreten: Synagogengemeinde Saar, Pastoraler Raum Saarbrücken, Evangelischer Kirchenkreis An der Saar, Islamische Gemeinde Saarland, Türkisch-Islamische Gemeinde DITIB Saarbrücken, Alevitische Gemeinde Saarland, Baha’i Gemeinde Saarbrücken und Islamisches Kulturzentrum Saarbrücken.
Organisatorisch unterstützt wird der Interreligiöse Dialog durch die Landeshauptstadt Saarbrücken und Ramesch e.V. als beratende Mitglieder. Weiteres beratendes Mitglied ist die Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft des Saarlandes. Ehrenmitglieder sind Kajo Breuer und Asgar Abbaszadeh.
Die Grundlagen der Zusammenarbeit
Die Mitglieder des Interreligiösen Dialogs wollen
- mehr voneinander wissen: Menschen, Strukturen, alltagsweltliche und theologische Hintergründe der Religionen und ihrer Gemeinschaften
- mehr miteinander reden: regelmäßige Gespräche über gemeinsame, relevante Themen
- reagieren: Entwicklungen in der Gesellschaft im Auge behalten und darauf reagieren
- Stellung beziehen zu aktuellen Themen
- Wertschätzung und Respekt vorleben und öffentlich machen
- den Dialog vertiefen und verstetigen: den interreligiösen Dialog an die Basis bringen
- mit Komplexität angemessen umgehen: vielfältige Antworten auf vielfältige Herausforderungen finden
- den Frieden erhalten und ein Vorbild sein: Zur friedlichen Atmosphäre in der Stadt beitragen
Sie haben sich auf folgende Grundlagen und Leitlinien verständigt:
Die allgemeine Grundlage, auf der die Mitglieder des Interreligiösen Dialogs zusammenarbeiten, sind die im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland formulierten Grundrechte (Art 1-19 GG). Im Umgang miteinander sind sie bereit,
- dem Gegenüber mit Respekt, Anerkennung und Wertschätzung entgegen zu treten.
- die Haltung eines/einer Lernenden einzunehmen und den/die anderen mit Neugier zu begegnen.
- den Perspektivenwechsel einzuüben
- zu reden und zuzuhören
- die Asymmetrie zu beachten: das heißt, die strukturelle Ungleichheit und das Machtgefälle zwischen den Dialogpartner_innen (Mehrheit – Minderheit) im Blick zu behalten.
- die Selbstdefinition der Anderen zu respektieren.
- die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu erkennen und anzuerkennen.
- interreligiöse Anlässe mit Ernsthaftigkeit und unter Beachtung der jeweiligen Bedürfnisse interreligiös zu planen.
Die Mitglieder lehnen es ab, wenn:
- andere Menschen und Religionen sowie Strömungen innerhalb der eigenen Religionsfamilie verunglimpft werden.
- zu Handlungen aufgerufen wird, die zu Ausgrenzung, Hass und Gewalt führen.
- die Öffentlichkeit über die eigentlichen Überzeugungen und Ziele im Umgang mit anderen getäuscht wird.
- Aktivitäten entfaltet werden, die die Bekämpfung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, insbesondere der Religionsfreiheit, zum Ziel haben.