Ein Blick über den Rand – das Motiv der 48. Festivalausgabe
Was liegt hinter der Mauer? Eine Stadt, ein Meer, eine ganz andere Welt? Das diesjährige Festivalmotiv zur 48. Ausgabe (25.–31. Januar 2027) lässt die Antwort bewusst offen. Es zeigt eine Person auf der oberen Sprosse einer rostigen Leiter, den Blick auf das Unbekannte gerichtet. Das Bild wirkt wie ein Filmstill, in dem die Geschichte gerade erst beginnt: Ob dort jemand steht, der neue Geschichten erzählen will, oder jemand, der sie entdecken möchte, bleibt der Fantasie überlassen. Am Fuß der Mauer leuchten die Festivalherzen als Lichtblick im Grau.
FFMOP48 Motiv - Leis Grafikdesign/ffmop
FFMOP48 Motiv - Leis Grafikdesign/ffmop
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„Unser neues Motiv zeigt, was den Filmnachwuchs ausmacht: den Mut, die Leiter hinaufzusteigen, ohne zu wissen, was einen oben erwartet”, sagt die künstlerische Leiterin Svenja Böttger. „Es braucht keine Gewissheit, ein erster Schritt genügt. Genau den gehen die Talente in unserem Programm: Sie nehmen Grenzen nicht hin, sie wollen wissen, was dahinter liegt, und schauen auch dort genau hin, wo es unbequem wird. Im Januar laden wir alle ein, diesen Blick über den Rand mit uns zu wagen und zu entdecken, welche Themen und Geschichten den neuen Jahrgang bewegt.”
Noch bis zum 31. Oktober 2026 können Filmschaffende ihre Werke für die vier Wettbewerbe über die Plattform Miralot einreichen. Im Anschluss stellt das Kurator:innen-Team das Programm zusammen, das Mitte Dezember 2026 veröffentlicht wird. Zur vergangenen Ausgabe gingen über 1.260 Einreichungen ein.
Das Festival steht seit fast 50 Jahren für die Förderung von Filmemacher:innen und wird auch in der kommenden Ausgabe in Saarbrücken wieder eine Plattform bieten, um innovative Geschichten und wichtige Themen zu entdecken. Insgesamt vergibt das Filmfestival in den vier Wettbewerben sowie für den „Max Ophüls Preis: Treatment Development – ZDF/Das kleine Fernsehspiel“ Preisgelder im Gesamtwert von rund 120.000 Euro.