Festival-News: Panel: „Offen bleiben! Wie Kulturräume Demokratie verteidigen“ am 10. Januar
Im Vorfeld der 47. Ausgabe lädt das Filmfestival am Samstag, den 10. Januar um 14:00 Uhr gemeinsam mit dem Saarländischen Staatstheater und mit freundlicher Unterstützung durch das Ministerium für Bildung und Kultur zu einem Panel ein.
Unter dem Titel „Offen bleiben! Wie Kulturräume Demokratie verteidigen“ diskutieren die Teilnehmer:innen – darunter Bildungs- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot – wie Kulturinstitutionen als offene und wirksame Diskursräume bestehen können.Am selben Abend um 19:30 Uhr bietet das Staatstheater zudem die letzte Gelegenheit, „Käsch und Naziss. Über die Selbstabschaffung der Demokratie. Und ihre Verteidigung“ zu sehen.
Svenja Böttger, Künstlerische Leiterin:
„Als Filmfestival verstehen wir uns nicht nur als Plattform für den deutschsprachigen Film, sondern als Teil einer vielfältigen Kulturlandschaft, in der Austausch, Auseinandersetzung und Verständigung zentral sind. Kulturinstitutionen tragen gemeinsam Verantwortung dafür, Räume offen zu halten, Dialog zu ermöglichen und demokratische Werte zu stärken. Gerade angesichts zunehmender populistischer Tendenzen und einer Polarisierung kultureller Debatten ist es mir wichtig, dass wir spartenübergreifend zusammenarbeiten, voneinander lernen und an einem Strang ziehen. Umso mehr freue ich mich, dieses Panel gemeinsam mit dem Saarländischen Staatstheater und dem Kulturministerium zu realisieren und darüber zu diskutieren, wie Kulturräume als demokratische Räume gestärkt werden können.“
Neben der Bildungs- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot diskutieren Mirka Borchardt, Dramaturgin und Vorstandsmitglied Netzwerk Freie Szene Saar e.V., Kira Kirsch, künstlerische Leiterin Festival Perspectives, Edda Petri, kommissarische Geschäftsführung Neunkircher Kulturgesellschaft und Ulf Schmidt, Chefdramaturg Staatstheater Saarland. Moderiert wird die Veranstaltung von der Leitung Theatervermittlung und Offene Bühne beim Saarländischen Staatstheater, Luca Pauer.
Der Termin im Vorfeld der Festivalwoche ist bewusst gewählt: Am 10. Januar feiert das vom Staatstheater in Auftrag gegebene Stück „Käsch und Naziss. Über die Selbstabschaffung der Demokratie. Und ihre Verteidigung“ um 19:30 Uhr seine Derniere. In dem Stück setzt sich Autor und Chefdramaturg Ulf Schmidt mit der Gefährdung demokratischer Strukturen auseinander und plädiert für deren Verteidigung. Das Thema wird auch im März im Rahmen einer zweitägigen Konferenz weiter vertieft, die von DOCK 11 – Promoting Creative Industries Saarland gemeinsam mit dem Netzwerk Freie Szene Saar e.V. konzipiert und umgesetzt wird.
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Panel: Offen bleiben! Wie Kulturräume Demokratie verteidigen Panel-Teilnehmer:innen: Christine Streichert-Clivot, Mirka Borchardt, Kira Kirsch, Edda Petri, Ulf Schmidt. |