Ehrenpreisträger 2020: Rosa von Praunheim

Mit Rosa von Praunheim zeichnet das Festival einen Wegbereiter der politischen Schwulen- und Lesbenbewegung in Deutschland und eine Ikone des Independentfilms aus, dessen filmisches und gesellschaftliches Wirken Generationen von Künstler·innen geprägt und inspiriert hat.
 


 

DIE BETTWURST

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Die Bettwurst - die bettwurst

Die Bettwurst - die bettwurst

Die Bettwurst - die bettwurst


Regie: Rosa von Praunheim / Deutschland 1971 / Farbe / 81 Min. / Cast: Luzi Kryn, Dietmar Kracht, Steven Adamczewski / freigegeben ab 16

Luzi und Dietmar lernen sich in der Hafenstadt Kiel kennen und lieben. Sie ist eine ältere, kleinbürgerliche Sekretärin, er ein junger Hilfsarbeiter aus Berlin. Beide spielen alle gutbürgerlichen Rituale durch, die sie durch Erziehung und Medien erlernt haben: Sie gehen zusammen in ein Ausflugslokal zum Tanz, sie zeigt ihm ihren Kleingarten und ihr Fotoalbum. Doch plötzlich tauchen alte kriminelle Freunde von Dietmar auf und entführen Luzi, um Dietmar zu zwingen, wieder mit ihnen gemeinsame Sache zu machen.

Di 19:45 FH

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ROSAKINDER

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ROSAKINDER - c_Dennis_Pauls

ROSAKINDER - c_Dennis_Pauls

ROSAKINDER - c_Dennis_Pauls


Regie: Chris Kraus, Axel Ranisch, Robert Thalheim, Tom Tykwer, Julia von Heinz / Deutschland 2012 / Dokumentarfilm / Farbe / 95 Min.

Fünf Regisseure, die auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam haben – Julia von Heinz, Chris Kraus, Axel Ranisch, Robert Thalheim und Tom Tykwer –, erzählen über die Freundschaft zu ihrem gemeinsamen Mentor Rosa von Praunheim. Ein sehr persönlicher Film über das Filmemachen, das Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler, über Freundschaft, Gewalt, Sex, Zärtlichkeit, ein blödes Hütchen und über die Frage, wie man ein wahrhaftiges Bild von einem Menschen zeichnet, der selbst Meister aller Selbstinszenierung ist.

Di 14:45 CS 8

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ÜBERLEBEN IN NEW YORK

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ÜBERLEBEN IN NEW YORK - ©Rosa-von-Praunheim

ÜBERLEBEN IN NEW YORK - ©Rosa-von-Praunheim

ÜBERLEBEN IN NEW YORK - ©Rosa-von-Praunheim

 


Regie: Rosa von Praunheim / BRD 1989 / Dokumentarfilm / Farbe / 90 Min. / freigegeben ab 16

Drei deutsche Frauen versuchen Anfang der 1980er Jahre in New York Fuß zu fassen. Claudia, die gemeinsam mit ihrem Freund nach New York gekommen ist, trennt sich alsbald von ihm und verliebt sich in eine Frau. Ulli aus Schwaben lebt mit ihrem Freund Ronnie zusammen, der im Drogenrausch seinen besten Freund in Notwehr erschlagen hat. Anna lernt nach ihrer Heirat einen Richter in einer Stripteasebar kennen, der ihr zuliebe seinen Beruf aufgibt und ihr eine Stripteasebar kauft. Eine Hommage an New York und dessen bizarre Widersprüchlichkeit.

Mi 17:30 FH

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Festivalkinos

CineStar CS / camera zwo CaZ / Kino achteinhalb   / Filmhaus FH / Thalia Lichtspiele TL / Kinowerkstatt KW / Capitol MovieWorld CMW

Bitte beachten Sie die FSK-Angaben der einzelnen Filme. Filme, die keine FSK-Angaben haben, sind nicht geprüft und folglich erst freigegeben ab 18 Jahren.