Übersicht der Festivalfilme
DER TOTE WINKEL DER WAHRNEHMUNG
Wien, 1996. Die beiden TU-Studentinnen Alina und Flora forschen zu paranormalen Phänomenen. Mit einem MiniDV-Camcorder bewaffnet gehen sie der Frage nach, ob es wirklich Echsenmenschen gibt. Dazu führen sie Interviews mit kiffenden Aluhutträgern, einer skeptischen Soziologieprofessorin oder dem Autor eines Echsenverschwörungs-Bestsellers. Seltsamerweise häufen sich die Indizien – und auch das Wühlen in den Archiven der Popkultur untermauert die These: Die Reptiloiden sind längst unter uns.
VÉIER MÉINT
Der luxemburgische Soldat Daniel steht vor einer viermonatigen Trainingsmission. Seit einigen Monaten verbringt der 20-Jährige viel Zeit mit Sabrina, einer jungen Frau aus Trier. Zwischen den beiden wird es ernster, Gefühle haben sich entwickelt. Bei einem Discobesuch stellt er sie endlich seinen Soldatenkollegen vor. Doch Leo, einer von ihnen, hat etwas sehr Intimes über Sabrina zu berichten.
DIE ABSPERRFRAU - TRAUMJOB FILMBRANCHE
Nici ist 37 und hat eine Begabung fürs berufliche Scheitern. Dank ihres Onkels Olaf hat sie mal wieder einen neuen Job und landet zum ersten Mal an einem Filmset – als Blockerin. Ihre Aufgabe? Einfach während der Dreharbeiten ein paar Passanten und Autos aufhalten. Klingt nach einem Selbstläufer. Doch was als harmloser Nebenjob beginnt, eskaliert in einer Lawine aus Pleiten, Pech und Pannen.
DESPITE THE SCARS - AUCH WENN NARBEN BLEIBEN
Nach einem traumatischen Gewaltakt versucht die junge Tänzerin Thea, die Kontrolle über ihr Leben wieder zurückzugewinnen. In ihren Choreografien stellt sie sich Schritt für Schritt ihrem Schmerz. Bei ihrem Partner Thiago und durch die bedingungslose Liebe ihres Hundes Mandinga findet sie Sicherheit, die ihr hilft, ihre zerbrochene Welt wieder zusammenzusetzen. Als ihr Sohn geboren wird, entdeckt Thea die Freude am Muttersein. Doch die Frage bleibt: Ist eine endgültige Heilung möglich?
LISA
Meine Mutter Lisa hat sich 2020 das Leben genommen. Jetzt muss ich ihre Sachen aufräumen. Anhand der Gegenstände, die ich finde – ihrer Filme, meiner Erinnerungen und denen unserer Angehörigen – versuche ich, die Leere zu füllen, die sie hinterlassen hat. Wie lässt sich die Energie einer jungen Aktivistin der 1960er-Jahre einfangen, die gegen ihren Vater rebellierte? Wie prägte Lisa ihr unerfüllter Traum, Filmemacherin zu werden, wie ihre Erfahrungen in Liebesdingen? Eine fragmentarische Reise durch Zeiten und Bruchstücke, um eine Welt zu begreifen, die ihr fremd geworden war.
DAGGI
Regisseur Daniel Hopp und seine Nachbarin Daggi, eine ehemalige Privatdetektivin aus Ost-Berlin, untersuchen den Tod seines Vormieters. Daggi bringt nicht nur eine scharfe Beobachtungsgabe mit, sondern auch eine eigene Geschichte von Flucht, Bruchstellen und misstrauischer Fürsorge mit. Während ihrer Recherche verschränken sich ihre beiden Biografien immer mehr – verstärkt durch einen Schauspieler, der Hopp verkörpert und das Geschehen auf eine reflexive Metaebene hebt.
SCHWANENSEE
Wenn wir krank sind, wünschen wir uns oft nur eines: endlich wieder gesund zu sein. Die Filmemacherin erblickt einen Schwan im Ententeich und träumt – mit der Long Covid Diagnose im Gepäck – vom scheinbar fernen Reich der Gesunden. Ein essayistischer Film über verzauberte Kranke und Vögeln, die von anderen Welten träumen.
PILIJE
In Ferlach, einer kleinen Stadt in Kärnten, hat die Büchsenmacherei eine jahrhundertelange Tradition. Auch heute stellen noch viele Werkstätten luxuriöse Jagdwaffen für den Weltmarkt her. Vor dem Hintergrund einer Region, die von Konflikten um die beiden Alltagssprachen Slowenisch und Deutsch geprägt ist, entfalten sich unterschiedliche Erzählungen: über den Widerstandskampf der Partisan:innen, über die Zeit des Nationalsozialismus, über die Auswirkungen der Globalisierung – und die dunklen Erfahrungen der slowenischen ethnischen Minderheit.
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