Die Preisträger:innen 2026
MAX OPHÜLS PREIS: TREATMENT DEVELOPMENT
Maja Bresink - © Max Kullmann
Maja Bresink - © Max Kullmann
Maja Bresink - © Max Kullmann
MAJA BRESINK für ICH WILL ETWAS, DAS NUR MIR GEHÖRT
Jurybegründung: Diese Idee hat uns mit ihrer großen emotionalen Dringlichkeit gewonnen. Ein Stoff, der keine Angst vor Konflikt hat. Er leuchtet die dunkelsten Gefühle und Abgründe der Hauptfigur aus - und versucht trotzdem, Trost zu spenden. Ein dramaturgisch herausfordernder Stoff, der einen Balanceakt erfordert. Wir trauen der Verfasserin zu, dass er gelingt und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.
MAX OPHÜLS PREIS: BESTER SCHAUSPIELNACHWUCHS
BW - CHAMPIONS UND WIR - @ Max Kullmann
BW - CHAMPIONS UND WIR - @ Max Kullmann
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
Tommes Diallo in CHAMPIONS UND WIR
Deutschland 2026
Regie: Paul Hordych
Jurybegründung: Mit großer Offenheit und bemerkenswerter Frische nimmt uns das Spiel dieses Schauspielers mit in ein emotionales Spannungsfeld aus Scham, Begehren, Loyalität und Selbstzweifeln. Nach außen wirkt das Leben der Figur zunächst geordnet: ein junger Mensch, eingebettet in vertraute Strukturen, getragen von Zugehörigkeit, familiärer Nähe und einer wichtigen Freundschaft. Doch ein übergriffiger Moment überschreitet eine Grenze und bringt etwas ins Wanken, das sich nicht einfach verdrängen lässt. Gleichzeitig wird eine Beziehung bedeutsam, die mehr ist als bloße Freundschaft – und die innere Ordnung weiter herausfordert. Mit einem ausdrucksstarken, nuancierten Spiel macht der Schauspieler diese inneren Konflikte jederzeit spürbar, ohne sie zu erklären oder zu vereinfachen. Wir sind ganz nah an der Figur, erleben ihre Überforderung ebenso wie ihre Sehnsucht nach Akzeptanz. Diese besondere Nähe, dieses ehrliche, sensible und lange nachwirkende Spiel, macht die außergewöhnliche Leistung aus, die wir heute auszeichnen.
MAX OPHÜLS PREIS: BESTER SCHAUSPIELNACHWUCHS
Emilia Warenski - © Jonathan Deges
Emilia Warenski - © Jonathan Deges
Emilia Warenski - © Jonathan Deges
Emilia Warenski in BLEISTIFTSTRICHE
Österreich 2025
Regie: Alice Prosser
Jurybegründung: Noch bevor die Geschichte es ausspricht, lesen wir es im Gesicht: ein Erwachen, ein vorsichtiges Öffnen, ein neugieriger Blick auf eine Welt, die bisher nicht denkbar schien. Mit minimalen Gesten, kaum wahrnehmbaren Veränderungen im Körper und einer bemerkenswerten Präsenz wird erfahrbar, wie Sehnsucht entsteht nach Abwechslung, nach Liebe, nach einem anderen Leben.
Diese Entwicklung vollzieht sich in kleinen, präzisen Schritten: Nichts davon ist aufgesetzt oder behauptet, alles wirkt organisch, tastend, verletzlich. Die Gefühlswelt dieser Figur wird für das Publikum unmittelbar spürbar, gerade weil sie so zurückhaltend und zugleich so klar gespielt ist.
Diese außergewöhnliche Sensibilität, diese Mischung aus Zurücknahme und emotionaler Offenheit, verdanken wir einer Schauspielerin, die es versteht, innere Prozesse sichtbar zu machen.
MAX OPHÜLS PREIS: PUBLIKUMSPREIS KURZFILM
FFMOP47 - Blaue Wand - Die gemeinen Kleinigkeiten - © Max Kullmann
FFMOP47 - Blaue Wand - Die gemeinen Kleinigkeiten - © Max Kullmann
FFMOP47 - Blaue Wand - Die gemeinen Kleinigkeiten - © Max Kullmann
DIE GEMEINEN KLEINIGKEITEN
Österreich 2026
Produktion: Filmakademie Wien
Produzent:innen: Chris Dohr + Liza Enzinger
MAX OPHÜLS PREIS: BESTER KURZFILM
FFMOP47 - Blaue Wand - Die gemeinen Kleinigkeiten - © Max Kullmann
FFMOP47 - Blaue Wand - Die gemeinen Kleinigkeiten - © Max Kullmann
FFMOP47 - Blaue Wand - Die gemeinen Kleinigkeiten - © Max Kullmann
DIE GEMEINEN KLEINIGKEITEN
Österreich 2026
Regie: Florian Moses Bayer
Jurybegründung: Es ist nicht immer leicht, ein Mensch zu sein. Und es ist nicht immer leicht, Teil dieser Gesellschaft zu sein. Mit scharfem Blick für die leisen Momente zeigt uns dieser Film, wie oft manche von uns erniedrigt, verletzt und angegriffen werden - weil sie nicht der vermeintlichen Norm entsprechen.
Den Filmemacher:innen und dem großartigen Cast gelingt es, uns zumindest für die Kürze dieses Films die Perspektive wechseln zu lassen und mitzuempfinden, was es bedeutet und wie viel Kraft es wohl braucht, sich diesen alltäglichen Angriffen entgegenzustellen. Trotz des ernsten Themas schafft der Film es doch, sich durch Humor und wundervoll lebendige Nebenfiguren eine skurrile Leichtigkeit zu bewahren. Komisch, bitter, aber immer auch dazu ermutigend, die Opferrolle, die einem von der Gesellschaft zugeschrieben wird, abzulehnen und selbstbestimmt, im besten Falle in Solidarität mit anderen, voranzuschreiten.
MAX OPHÜLS PREIS: BESTER MITTELLANGER FILM
FFMOP47 - Blaue Wand - Harika - © Max Kullmann
FFMOP47 - Blaue Wand - Harika - © Max Kullmann
FFMOP47 - Blaue Wand - Harika - © Max Kullmann
HARIKA
Deutschland 2026
Regie: Beran Ergün
Jurybegründung: Kino braucht Mut. Den Mut, laut zu sein, emotional, ehrlich, dramatisch. Manchmal besteht dieser Mut aber eben auch darin, einfach hinzusehen. Menschen Menschen sein zu lassen und mit zartem Blick und offenem Herzen zuzuschauen. Und so ist dieser Film für uns als Publikum ein großes Geschenk in einer Zeit, in der so viele daran arbeiten, zu spalten und Unterschiede zu schaffen.
Liebevoll nehmen uns die Filmemacher:innen an die Hand und mit auf einen Spaziergang an den Ort, der ihre Heimat ist. Wie ein Kaleidoskop entblättern sie in präzisen Einstellungen und abseits von klischierten Narrativen das Bild einer Community, in der die Menschen gemeinsam lachen, spielen, in Erinnerungen schwelgen, einander zuhören und umeinander sorgen. Und ja, auch hier passieren Dramen, zum Beispiel sterben Hunde. Aber wenn wir so miteinander leben wie die Menschen hier, am Ende der Glückauf-Straße, können wir das verkraften…
MAX OPHÜLS PREIS: PUBLIKUMSPREIS MITTELLANGER FILM
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
MEIN NAME AKIM
Deutschland 2026
Produktion: ifs Internationale Filmschule Köln
Produzentinnen: Annalena Liesner + Alina Naomi Theis
MAX OPHÜLS PREIS: PREIS DER FILMKRITIK – BESTER DOKUMENTARFILM
FFMOP47 - Blaue Wand - Terre Rouge - Topographie du poète - © Max Kullmann
FFMOP47 - Blaue Wand - Terre Rouge - Topographie du poète - © Max Kullmann
FFMOP47 - Blaue Wand - Terre Rouge - Topographie du poète - © Max Kullmann
TERRE ROUGE – TOPOGRAPHIE DU POÈTE
Luxemburg 2026
Regie: Fränz Hausemer
Jurybegründung: In einer Landschaft aus Bäumen, Hügeln, Mauern und Rost wohnt ein Mann der Worte. Sein ganzes Leben hat er in dieser Region verbracht, wo der Klang des Dialekts verzaubert wie die Märchen der Kindheit. Dieses Filmporträt schenkt uns die Begegnung mit einem außergewöhnlichen Menschen, der sich die Welt in Poesie und Humor übersetzt hat. Seine Gedanken, vertonten Gedichte und Kurzfilme werden in einen verspielten, makellos geschnitzten Rahmen gestellt. Ein filmisches Denkmal über Vergänglichkeit und Lebenskunst, das tief berührt.
MAX OPHÜLS PREIS: PUBLIKUMSPREIS DOKUMENTARFILM
FFMOP47 - Blaue Wand - 22.01.26 - © Max Kullmann
FFMOP47 - Blaue Wand - 22.01.26 - © Max Kullmann
FFMOP47 - Blaue Wand - 22.01.26 - © Max Kullmann
EINE KRANKHEIT WIE EIN GEDICHT
Deutschland 2026
Produktion: Made in Germany Filmproduktion
Regie: Jelena Ilić
MAX OPHÜLS PREIS: BESTER DOKUMENTARFILM
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
DIE NOCH UNBEKANNTEN TAGE
Österreich 2026
Regie: Jola Wieczorek
Jurybegründung: Dieser Film nimmt uns mit auf eine Reise. In einem dichten Gewebe aus Gegenwart und Vergangenheit, aus persönlicher und gesellschaftlicher Geschichte erleben wir den Prozess des Erinnerns.
Mit großem filmischen Einfallsreichtum entsteht ein Erzählfluss, der auf vielen Ebenen berührt, Aufschlüsse gibt und noch lange nachklingt. Ein Film, der von der Kostbarkeit und zugleich von der Flüchtigkeit von Erinnerung handelt. Der die Härten einer Fluchtgeschichte sichtbar macht und dabei nie im Schmerz stehen bleibt. Durch seine spielerische Offenheit, seinen feinen Humor und den spürbaren Familienzusammenhalt hinterlässt er Wärme und Hoffnung. Die Regisseurin erschafft ein intimes Portrait und gleichzeitig einen wichtigen politischen Beitrag für unsere Gegenwart und eine Einladung, aufmerksam hinzusehen, solange Erinnerungen noch erzählt werden können.
MAX OPHÜLS PREIS: PREIS DER JUGENDJURY
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
WOLVES
Schweiz 2025
Regie: Jonas Ulrich
Jurybegründung: Unser Gewinnerfilm lässt uns darüber nachdenken, wie schnell wir dazu bereit sind, unsere persönlichen Grenzen zu verschieben. Auf der Suche nach Zuneigung, Abenteuer und Zugehörigkeit muss die Hauptfigur wieder zurück zu sich selbst und ihren eigenen Werten finden. Ein raffiniertes Zusammenspiel von laut und leise, intensive Bilder und außergewöhnliche Musik machen den von uns ausgewählten Film, gemeinsam mit seinem sehr relevanten Thema, zu einem wichtigen Kinoerlebnis, nicht nur für unsere Generation.
MAX OPHÜLS PREIS: PREIS DER ÖKUMENISCHEN JURY
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
WOVON SOLLEN WIR TRÄUMEN
Deutschland 2025
Regie: Milena Aboyan und Constantin Hatz
Jurybegründung: Was tragen wir in uns? Was geben wir weiter? Unsere Geschichte, unsere Verletzungen, unsere Menschlichkeit? Der Film zeigt in einem behutsamen Erzählfluss, dass alles zusammenhängt. Dass Empathie und Nähe möglich und zugleich schwierig sein können. Er lädt mit klaren Bildern dazu ein, genauer hinzusehen: auf Gewalterfahrung, Ausgrenzung, innere und äußere Kämpfe. Am Ende steht die leise Hoffnung, dass Heilung möglich wird, wo jemand den Mut hat, aus dem Schicksalhaften auszubrechen.
MAX OPHÜLS PREIS: FRITZ-RAFF-DREHBUCHPREIS
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
Ali Tamim für NOAH
Deutschland 2025
Jurybegründung: Beeindruckend dicht, nah an den Figuren und sprachlich präzise arbeitet der Film mit einer zentralen Leerstelle, die das Schicksal seiner Protagonist:innen bedingt. Jede Figur verfolgt ein eigenes Ziel und muss am Ende schmerzlich erkennen, dass es etwas gibt, das größer ist als sie selbst. Und dennoch sind sie keine bloßen Opfer ihrer Verhältnisse: Sie changieren zwischen Ohnmacht und Handlungsspielräumen. Alle erleben Brüche – was zu Beginn als Gesetz erscheint, entlarvt sich am Ende als falsche Verheißung. Das Drehbuch scheut weder große Referenzen noch archetypische Erzählungen und bezieht dabei eine klare Position. Ein Film, der Betroffene rassistischer Gewalt konsequent zentriert und zugleich die Ambivalenzen ihrer Erfahrungen spürbar macht.
MAX OPHÜLS PREIS: PREIS DER FILMKRITIK – BESTER SPIELFILM
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
WOLVES
Schweiz 2025
Regie: Jonas Ulrich
Jurybegründung: Eine Sehnsucht nach Freiheit, Zugehörigkeit und Nähe. Eine schwierige Familie, ein eintöniger Job, Einsamkeit im Wald. Düstere Klänge, eine große Liebe, ein Abenteuer on the road. Schwarze Gestalten im Schnee, schwarze Muster auf der Haut. Dunkle Tendenzen, ein Kipppunkt, viele Kipppunkte. Wie weit kannst du dich verbiegen, bis deine Träume in sich zusammenbrechen?
In Bildern von großer Schönheit erzählt dieses Drama von Grenzen, die sich verschieben, und Abgründen, die sich auftun, wobei die kleine auf die große Welt verweist. Mutig und authentisch blickt der Film in einen unbekannten Kosmos, den wir durch die Augen der Protagonistin erleben. Im Kontrast zwischen weichem Licht und scharfer Musik baut sich eine intensive Kinoatmosphäre auf.
MAX OPHÜLS PREIS: PUBLIKUMSPREIS SPIELFILM
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
WOVON SOLLEN WIR TRÄUMEN
Deutschland 2025
Regie: Milena Aboyan und Constantin Hat
MAX OPHÜLS PREIS FÜR DEN GESELLSCHAFTLICH RELEVANTEN FILM
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
FFMOP47 Blaue Wand 20.01.26 - © Max Kullmann
Ali Tamim für NOAH (Buch + Regie)
Deutschland 2025
Jurybegründung: Dieser Film steht für eine neue Generation, die nicht wartet, sondern handelt.
Radikal, kompromisslos und kampfbereit gelingt es den Spieler:innen, uns von der Dringlichkeit zu überzeugen, dass das Alte zerstört werden muss. Wir als Publikum werden durch die unterschiedlichen Perspektiven unausweichlich herausgefordert. Denn das Anliegen dieses Films ist nichts Geringeres als die Erfindung einer neuen Gesellschaft, von der die überzeugenden Figuren zurecht träumen.
MAX OPHÜLS PREIS: BESTE REGIE – FILMPREIS DER SAARLÄNDISCHEN MINISTERPRÄSIDENTIN
FFMOP47 - Blaue Wand - Teresas Körper - © Max Kullmann
FFMOP47 - Blaue Wand - Teresas Körper - © Max Kullmann
FFMOP47 - Blaue Wand - Teresas Körper - © Max Kullmann
Magdalena Chmielewska für TERESAS KÖRPER
Österreich 2026
Jurybegründung: Präzise beobachtet dieser Film das Abgründige im Alltäglichen. Mit radikaler Poesie und visueller Eleganz wird unser Blick gelenkt: Auf das Unausgesprochene, auf Verletzlichkeit und Zusammenhalt. Mit intimen Bildern und fragmentarischer Montage wird eine ganz eigene filmische Sprache entwickelt, die das Publikum herausfordert und dabei lange nachhallt. Ein feines, aber umso kraftvolleres Porträt einer eigenwilligen Heldin.
MAX OPHÜLS PREIS: BESTER SPIELFILM
FFMOP47 - Blaue Wand - Gropiusstadt Supernova - © Max Kullmann
FFMOP47 - Blaue Wand - Gropiusstadt Supernova - © Max Kullmann
FFMOP47 - Blaue Wand - Gropiusstadt Supernova - © Max Kullmann
GROPIUSSTADT SUPERNOVA
Deutschland 2026
Regie: Ben Voit
Produktion: Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf
Produzent: Ben Voit
Jurybegründung: Dieser Film erzählt über: Liebe. Liebe als treibende Kraft. Mit großer filmischer Intensität entsteht ein Sog, der uns mit existenziellen Entscheidungen konfrontiert. Ein warmer Blick auf vermeintlich bekannte Welten, die sonst oft von oben herab betrachtet werden. Die Figuren sind lebendig und so glaubwürdig interpretiert, dass wir gar nicht mehr wegschauen wollen. Man hofft mit ihnen und fürchtet um sie.